Neben Verbesserungen in den Bereichen Performance, Fehlertoleranz, Robustheit und Benutzerfreundlichkeit bietet das Release 6.5. diverse neue Funktionalitäten.
Nachfolgend erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Die Version 6.5 von Comarch ERP Enterprise bietet zahlreiche Optimierungen und neue Funktionen.
Neben Verbesserungen in den Bereichen Performance, Fehlertoleranz, Robustheit und Benutzerfreundlichkeit bietet das Release 6.5. diverse neue Funktionalitäten.
Nachfolgend erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Innerhalb des Basis-Frameworks in der Anwendung „Einheiten“ wurde die Auswahl an Einheitentypen erweitert.
Neu hinzugekommen sind „Energie“, „Leistung“ und „Flächengewicht“.
Energie: Verwaltung von verbrauchter, gespeicherter oder gelieferter Energie. Beispiele für Masseinheit: Joule (J), Kilowattstunde (kWh)
Leistung: Verwaltung des Energieumsatzes pro Zeiteinheit. Beispiele für Masseinheiten: Watt (W), Kilowatt (kW), Pferdestärke (PS)
Flächengewicht: Masse (Gewicht) bezogen auf die Fläche, kritischer Parameter bei der Bestellung, Lagerung und Abrechnung von flächigen Materialien, wie Papier, Textilien, Folien, Blechen, Verpackungsmaterialien. Beispiele: Gramm pro Quadratmeter (g/m²), Kilogramm pro Quadradmeter (kg/m²).
Gewichte und Abmessungen können in verschiedenen Anwendungen, wie beispielsweise „Artikel“ oder „Ausprägungen“, sowie in Beleganwendungen in alternativen Einheiten dargestellt werden.
Die Anzeige erfolgt dabei automatisch abhängig vom jeweiligen Organisationskontext.
Wesentliche Funktionen im Überblick:
Hinweis: Bereits vorhandene oder importierte Werte bleiben unverändert bestehen und werden nicht überschrieben.
Beim Import von Artikeln kam es bisher zu längeren Laufzeiten. Im Zuge der Performance-Optimierung wurde die Speicherung der Einträge zum Artikelpreisverlauf überarbeitet.
Das bisher verwendete Business-Objekt wurde durch zwei neue Business-Objekte ersetzt.
Diese Anpassung ermöglicht neu eine deutlich schnellere Erfassung von Artikelpreisdaten, insbesondere beim Import grosser Datenmengen.
Im System stehen neue Cockpit- und Wartungsanwendungen für diese Vorschläge zur Verfügung. Ein zentrales Merkmal dieser Anwendungen ist der erweiterte Designmodus. Dieser ermöglicht das Hinzufügen und Entfernen von Feldern und Spalten sowie die Verwaltung individueller Ansichten und Tabellendesigns.
Die neuen Cockpit-Anwendungen bieten ähnliche Funktionen wie die bisherigen Vorschlagsanwendungen, erweitern diese jedoch um Massenverarbeitungsfunktionen. In Kombination mit den zugehörigen Wartungsanwendungen, die speziell für die Bearbeitung einzelner Vorschläge ausgelegt sind, trägt diese Integration voraussichtlich zu einer deutlich verbesserten Benutzererfahrung bei.
Aufgrund technischer Einschränkungen im Designmodus der bisherigen Anwendungen für Beschaffungs-, Verteil- und Produktionsvorschläge werden diese durch neue Anwendungen abgelöst.
Zur Unterstützung der Übergangsphase bleiben die bisherigen Vorschlagsanwendungen in Version 6.5 weiterhin verfügbar. Ab Version 6.6 werden sie jedoch nicht mehr unterstützt und entfallen vollständig.
Folgende Spalten wurden zu Cockpit: "Beschaffungsvorschläge" hinzugefügt:
Folgende Spalten wurden zu Cockpit: "Verteilvorschläge" hinzugefügt:
Die Werte der oben genannten Spalten werden durch entsprechende Aktionen wie “Verfügbarkeit berechnen”, “Offene Liefermenge berechnen” und “Preis abfragen” mit den erforderlichen Parametern aktualisiert. Diese zusätzlichen Informationen helfen den Benutzern bei der Entscheidung, ob ein Neukauf erforderlich ist.
Um die Performance zu steigern und die Durchlaufzeit des Prozesses zu verkürzen, wurde die Möglichkeit zur Massenverarbeitung von Eingangsrechnungen eingeführt.
In der Anwendung „Cockpit: Eingangsrechnungen“ (verfügbar in den Frameworks „Beschaffung“ und „Rechnungswesen“) wurden zu diesem Zweck zwei neue Aktionen ergänzt, die jeweils entsprechende Hintergrundprozesse starten.
Zusätzlich wurde in der Anwendung „Eingangsrechnungen“ die Reihenfolge der Standardaktionen angepasst: Die Prüfung erfolgt nun vor dem Buchen, wodurch Fehler vermieden werden.
Mit Comarch 6.5 können jetzt Beschaffungsvorschläge für mehrere Standorte gleichzeitig erstellt werden.
Mithilfe der neuen Anwendung „Beschaffungsvorschläge-Lagerort-Zuordnungen“ können für jeden Standort passende Lagerorte hinterlegt und eingesehen werden. Pro Standort lässt sich ausserdem ein Standard-Eingangslagerort festlegen.
Dadurch wählt das System bei der Erstellung von Beschaffungsvorschlägen automatisch den richtigen Lagerort für jeden Standort aus.
Die Steuerung von Änderungen von Mengen und Zeiten bei der Reterminierung von Produktionsaufträgen wurde verbessert.
Ab sofort können einzelne Positionen eines Produktionsauftrags gezielt von der Neuberechnung ausgeschlossen werden. Dafür wurde auf Detailebene das neue Feld „Mengen und Zeiten gesperrt“ eingeführt.
Ist dieses Feld aktiviert, bleiben die Mengen und Zeiten der jeweiligen Position unverändert, während alle anderen Positionen wie gewohnt neu berechnet werden.
Die Steuerung der Reterminierung von Produktionsaufträgen wurde vereinfacht und präzisiert.
Bisher gab es eine gemeinsame Checkbox für Administrationszeit und Übergangszeit-Lagerzugang. Diese konnten nicht getrennt voneinander gesteuert werden. Neu steht eine eigene Einstellung für die Administrationszeit zur Verfügung, die direkt im Auftragskopf gespeichert und angezeigt wird. Dadurch wird die Terminierung übersichtlicher, besser planbar und einfacher zu bedienen.
In der Anwendung „Produktionsabgänge“ kann neu ein Rückmeldedatum angegeben werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass dieses Datum buchhalterisch korrekt validiert wird. Die bestehende Datenstruktur und die aktuellen Prozesse bleiben dabei unverändert.
Die Änderung ermöglicht die optionale Berücksichtigung von Prognosen im Fixierungshorizont eines Artikels. Dadurch beeinflussen die Prognosen sowohl die Bestandsberechnung als auch die in der Planung vorgeschlagenen Mengen.
Die Funktion kann in der Anwendung „Materialbedarfsplanung“ über die Checkbox „Prognosen im Fixierungshorizont“ aktiviert werden. Sind Prognosen aktiviert, werden sie innerhalb des Fixierungshorizonts in die Planung übernommen und bei der Verrechnung mit den tatsächlichen Abgängen berücksichtigt.
Hier finden Sie die aktuellsten Releases unserer E-Business-Plattform, der mobilen Lösung TouchPoint und Business-Intelligence-Lösung Qlik.