Otto Fischer AG Bestellen fühlt sich wieder wie zuhause an

Roger Meier
von Roger Meier Veröffentlicht am 26. August 2026

Seit vergangenem Dezember ist die komplett neue E-Business-Plattform der Otto Fischer AG live. Seither ist viel passiert. Zeit für ein Zwischenfazit!

Otto Fischer und Polynorm verbindet seit rund 30 Jahren eine enge und erfolgreiche Partnerschaft. Im Interview blicken wir mit Roger Altenburger, dem Geschäftsführer der Otto Fischer AG, auf diese gemeinsame Geschichte zurück, sprechen über den steinigen Weg zum E-Business-Relaunch und ziehen ein erstes Fazit.

Danke Roger, dass Du Dir Zeit nimmst. Wir kennen uns nun schon eine ganze Weile. Erzähl mal: Wie hat unsere Zusammenarbeit begonnen?

Roger Altenburger: Kennengelernt haben wir die Polynorm etwa im 1996 als wir plötzlich unser damaliges ERP ersetzen mussten und bei der Suche auf i/2 und damit Euch gestossen sind. Ab dann hat sich eine erfolgreiche und sehr vertraute Zusammenarbeit entwickelt, welche neben dem sehr seriösen und sicheren Tagesbetrieb auch immer wieder durch mutige Entwicklungen begleitet war.

Otto Fischer AG Crew

Unsere Wege hatten sich zwischenzeitlich ein wenig getrennt, doch nun gehen wir sie im Bereich E-Commerce wieder gemeinsam. Wie kam es dazu, dass Du wieder auf uns zugekommen bist?

Roger Altenburger: Leider konnten wir den letzten ERP-Wechsel nicht mehr mit Euch durchführen und der in diesem Umfeld neu entwickelte Webshop erfüllte die Kundenerwartungen ungenügend. Glücklicherweise sind wir auch nach der "Trennung" immer im guten Kontakt geblieben. Nach dem Go-Live im 2023 war für mich recht schnell klar, dass wir versuchen müssen, den Webshop mit Euch zusammen nochmals neu zu realisieren, was dann ab 2024 bis Ende 2025 erfolgreich stattgefunden hat. 

Was würdest Du sagen, zeichnet uns bei der Polynorm Software AG aus? Wo siehst Du unseren USP?

Roger Altenburger: Hohe Professionalität und Nähe bei der Entwicklung und Umsetzung, welche durch sehr aktives Einbringen von Lösungsvorschlägen und kritisches Challengen von unseren Ideen und Wünschen gekennzeichnet ist. Die Kostenschätzungen sind vernünftig und werden eingehalten, ein Punkt, der in Informatikprojekten meist nicht erfüllt werden kann. 

Verschiedene Systeme, verschiedene Partner, komplexe Prozesse und Integrationen – jeder Unterbruch kostet viel Geld und verärgert Kunden. Wie geht man damit um?

Roger Altenburger: Häufig muss man da viel Aushalten und versuchen den Überblick zu behalten. Schwierig ist es, wenn bei Fragen keine richtige Zuständigkeit erreicht wird und kein Partner in den Lead geht. Da ist dann häufig viel eigener Einsatz gefordert, aber eben auch mit Unsicherheit verbunden. Eine gute Organisation und eine eher unabhängige Projektleitung helfen hier sicher. Verärgerte Kunden versuchen wir mit Offenheit und Transparenz zu begegnen, es bringt nichts irgendwelche Geschichten zu erzählen. Bei der Neuentwicklung des aktuellen Webshops mit Euch, war es enorm hilfreich ab einem gewissen Punkt möglichst viele Kunden miteinzubeziehen. 

Was würdest Du Unternehmen raten, die vor einer ähnlichen Herausforderung stehen?

Roger Altenburger: Erstens einen Partner wie Euch zu suchen und zweitens viel Wert auf die Projektleitung zu legen. Wenn intern das Wissen nicht vorhanden ist, eine externe Projektleitung mit ausgewiesener Erfahrung einbeziehen. Zudem in die erste Phase des Projekts sehr viel Zeit investieren und den Scope so klar und umfassend wie nur möglich zu definieren.

Roger Altenburger
Polynorm denkt mit. Anstatt einfach nur umzusetzen, was wir sagen, bringt das Team eigene Lösungsvorschläge ein, hinterfragt unsere Ideen kritisch und findet so oft die bessere Variante. Diese Mischung aus Professionalität und echter Nähe in der Entwicklung hat uns gefehlt. Jetzt, wieder zurück bei Polynorm, fühlen wir uns endlich wieder zu Hause.
Roger Altenburger
Geschäftsführer, Otto Fischer AG

Gibt es etwas, das Du heute anders machen würdest?

Roger Altenburger: Beim ERP-Wechsel gibt es sicher einige Punkte die ich anders machen würde, aber im Nachhinein ist man immer klüger. Konkret würde ich eine professionelle, erfahrene Projektleitung sicher stärker gewichten. 

Der Relaunch der komplett neuen E-Business-Plattform war im vergangenen Dezember. Wo steht die Otto Fischer AG heute – und wo geht die Reise hin? Magst Du uns etwas verraten?

Roger Altenburger: Wir freuen uns enorm über die vielen positiven Nachrichten unserer Kunden und hoffen, dass wir auch in den nächsten Monaten den Webshop mit den vielen Ideen ständig weiterentwickeln können. Klar scheint mir, dass die Digitalisierung weiter noch komplexer wird und dabei Prozesse übergreifend von Hersteller über uns und insbesondere bei unseren Kunden betrachtet werden müssen. Da haben wir schon einige Ideen parat, aber dazu dann mehr, wenn wir so weit sind. 

Otto Fischer AG Gebäude

Und zum Schluss, ganz spontan: Polynorm in einem Satz – was kommt Dir in den Sinn?

Roger Altenburger: Ein IT-Partner wie man ihn sich wünscht.

 

Vielen Dank, Roger, für das offene Gespräch, die spannenden Einblicke und natürlich für das Vertrauen in unsere langjährige Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr darauf, die Otto Fischer AG auch in Zukunft auf ihrem Weg zu begleiten, und sind gespannt, welche Ideen wir als Nächstes gemeinsam umsetzen werden.

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