Hinter den Kulissen: Andy Project Management & Consulting

Nach über 25 Jahren bei Polynorm tritt Andres Wehrli im Juli 2026 den wohlverdienten Ruhestand an. Bevor wir ihn jedoch gebührend verabschieden, möchten wir noch einige Anekdoten aus seiner Zeit bei Polynorm teilen.

Andy, wie hat deine Zeit bei Polynorm begonnen und was war dein Verantwortungsbereich?

Andy: Meine Zeit bei Polynorm begann im Jahr 2008, als ich gemeinsam mit einigen Kollegen im Zuge der Übernahme der Firma PowerSource durch Polynorm ins Unternehmen wechselte. Als Projektleiter war ich für die Betreuung von ERP-Projekten verantwortlich. 
Dazu gehörten Analysen beim Kunden vor Ort, Schulungen, Workshops sowie individuelle Anpassungen, überall dort, wo die Standardsoftware an ihre Grenzen stiess.
Besonders geschätzt habe ich dabei den grossen Gestaltungsspielraum, der immer auch mit einem hohen Mass an Eigenverantwortung verbunden war.
Mir war es in der ganzen Zeit immer ein zentrales Anliegen, partnerschaftliche und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen sowie nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die den Kunden wirklich weiterbringen. Viele Ideen sind übrigens nicht am Schreibtisch, sondern auf dem Mountainbike entstanden, meist beim Bergauffahren.

Andres Wehrli, Project Management & Consulting

Diese Herangehensweise war bei meinen Kunden bereits bekannt. Wenn ich eine neue Lösung präsentierte, kam oft augenzwinkernd der Kommentar: „Andy bisch wieder Berg uf gfahre.“ 😉
Besonders stolz bin ich darauf, dass ich einige Kunden bereits seit rund 20 Jahren von Anfang an begleiten darf. Diese langjährigen Partnerschaften zeigen, wie wichtig Kontinuität, Verlässlichkeit und Vertrauen sind.

Wie würdest du deine vielen Berufsjahre bei Polynorm beschreiben?

Andy: Als eine sehr schöne und erfüllende Zeit. Ich durfte stets selbstständig arbeiten und war für meine Kunden immer die erste Anlaufstelle. Das entgegengebrachte Vertrauen war gross, genauso wie die Gestaltungsfreiheit innerhalb meiner Aufgabe. Das bedeutete gleichzeitig auch viel Eigenverantwortung, vorausschauendes Denken und zu erkennen, was der Kunde wirklich braucht, sowie frühzeitig die richtigen Personen einzubeziehen. Mir war es immer wichtig, rechtzeitig und vorausschauend zu agieren, und nicht nur zu reagieren, wenn es schon brennt. Dank guter Planung, aktiver Begleitung der Projekte und enger Abstimmung mit den Kollegen konnte ich alle meine Projekte und Updates termingerecht, ohne Verschiebung und innerhalb des Kostenrahmens umsetzen. Darauf bin ich stolz.
Besonders geschätzt habe ich immer das sehr gute Arbeitsklima und den partnerschaftlichen Umgang mit den Kunden. Polynorm ist breit aufgestellt, d.h. man arbeitet mit verschiedenen Abteilungen zusammen, entwickelt innovative Produkte weiter und ist dabei immer nah am Kunden.
Ich bin jeden Tag mit Freude aufgestanden und immer sehr gerne ins Büro oder zum Kunden gegangen.

Welches Ereignis hast du in besonders schöner Erinnerung?

Andy: Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums wurden alle Mitarbeiter inklusive Partner zu einer 3- tägigen Reise nach Amsterdam eingeladen. Das war ein besonderes Highlight für mich, an das ich mich noch lange erinnern werde. Auch das 40-jährige Jubiläum war sehr schön. Die jährlichen Weihnachtsessen waren ebenfalls immer eine schöne Gelegenheit, sich ungezwungen mit Kollegen auszutauschen.
Polynorm legt zudem Wert auf schöne Traditionen wie die alljährliche Osterüberraschung oder das Samichlaus-Säckli. 
Nach einem kurzen Spitalaufenthalt im November 2024 habe ich beispielsweise eine Flasche Wein mit Genesungswünschen erhalten. Solche Gesten zeigen die Wertschätzung und sind nicht selbstverständlich. 

Welche Empfehlungen würdest du Berufseinsteigern heute mit auf den Weg geben?

Andy: Bleibt neugierig und entwickelt euch kontinuierlich weiter. Niemand weiss alles, und das ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, ehrlich zu sich selbst und auch gegenüber dem Kunden zu sein. Wenn man etwas nicht weiss, sollte man das auch offen sagen, Abklärungen vornehmen und später nachliefern. Das schafft Vertrauen.
Und ganz besonders wichtig ist es, den persönlichen Kontakt zu pflegen. Es ist besser, einmal mehr direkt miteinander zu sprechen, als nur zu chatten oder E-Mails hin und her zu schreiben. Im persönlichen Austausch spürt man besser, ob beide Seiten auf demselben Stand sind bzw. wo der Schuh drückt. Diese zwischenmenschliche Ebene macht oft den entscheidenden Unterschied und wird heute weniger angewendet.

Wie sieht dein perfekter freier Tag aus?

Andy: Mein perfekter freier Tag beginnt mit schönem Wetter und viel Bewegung an der frischen Luft. Am liebsten bin ich aktiv unterwegs, zum Beispiel bei einer ausgedehnten Bike-Tour mit Kollegen oder bei einer Wanderung in den Bergen. Skifahren im Winter ist auch jedes Mal ein Highlight.
Besonders schön wird der Tag, wenn ich ihn mit Freunden teilen kann. Gemeinsam etwas unternehmen, draussen sein und den Kopf frei bekommen. Das ist für mich der ideale Ausgleich.

Hast du schon Pläne für deinen Ruhestand?

Andy: Mein grosses Lebensziel ist es, ein Leben lang fit und aktiv zu bleiben. Um das zu erreichen, möchte ich mir bewusst Zeit für regelmässige Bewegung nehmen. Sei es beim Laufen, oder bei längeren Wanderungen, Ausfahrten mit dem Bike oder beim Skifahren. 
Im August lasse ich mich bei Pro Senectute zum Mountainbike-Guide ausbilden. Mein Ziel ist es, pro Jahr drei bis vier lokale Touren im Raum Aarau für Teilnehmende ab 60 Jahren zu leiten oder zu begleiten. So kann ich meine langjährige Erfahrung weitergeben, ähnlich wie ich das bereits als Bici Guide jeweils im Mai auf Sardinien gemacht habe.
Neben der Bewegung sind mir soziale Kontakte sehr wichtig. Gemeinsam mit Freunden etwas zu unternehmen und sich auszutauschen, steigert die Lebensfreude enorm. 
Darüber hinaus freue ich mich auf mehr Zeit für persönliche Projekte. So möchte ich mich beispielsweise verstärkt um den eigenen Wald kümmern, den ich gemeinsam mit Kollegen bewirtschafte. Ich möchte mehr im Garten arbeiten, ausgiebig kochen, im Winter den Specksteinofen einheizen oder mir die Zeit nehmen, alte Fotos anzuschauen und Erinnerungen aufleben zu lassen. Zudem bin ich Mitglied in der Männerriege und im Schweizerischen Turnverein. Wenn Unterstützung benötigt wird, möchte ich mich dort künftig noch stärker einbringen.
Das Reisen wird ebenfalls ein grosser Bestandteil unseres Lebens bleiben. Meine Frau Julia und ich kennen uns bereits seit 40 Jahren und waren immer viel unterwegs. Geplant sind unter anderem eine Reise nach Costa Rica und eine Tauchreise auf die Philippinen.
Auch im Ruhestand ist mir eine gewisse Struktur wichtig. Ich möchte die Tage bewusst planen, aktiv gestalten und offen für Neues bleiben, auch für Entwicklungen im Bereich der IT. 😊

Lieber Andy, für deinen unglaublichen Einsatz über 25 Jahre hinweg möchten wir dir von Herzen danken. Du hast in dieser Zeit so viel beigetragen, wofür wir dir sehr dankbar sind.
Das gesamte Polynorm-Team wünscht dir eine wunderbare, erfüllte und vor allem aktive Pension. Möge dieser neue Lebensabschnitt dir viele schöne Erlebnisse, Gesundheit und ganz viel Freude bringen.

 

Andy bei der Waldarbeit

Weitere Team-Mitglieder kennen lernen

In unserer Serie "Hinter den Kulissen" stellen wir in Form von Interviews verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polynorm vor.

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