Hinter den Kulissen: Christoph Project Management & Consulting
Christoph ist seit 2002 bei Polynorm tätig. Er hat als ERP-Projektleiter angefangen und war massgeblich am Aufbau unserer BI-Abteilung beteiligt. Heute wertet er die Daten unserer Kunden aus, leitet konkrete Erkenntnisse ab und entwickelt passende Massnahmen.
Christoph, was macht deinen Job aus, was treibt dich an?
Christoph: Was mich antreibt, sind Daten. Ich liebe es, für Kunden etwas zu entwickeln, das es vorher so noch nie gab und ihre Daten so aufzubereiten, dass eine Lösung für ihr Problem entsteht. Es motiviert mich, nah am Kunden zu sein, seine Herausforderungen zu verstehen und für ihn etwas Neues, Innovatives zu schaffen.
Ursprünglich bin ich als ERP-Projektleiter zu Polynorm gekommen. Mein erstes grosses Projekt war die Entwicklung verschiedener Analysen mit Business Intelligence für zwei meiner Kunden, etwas, das es bei Polynorm zuvor noch nicht gegeben hatte. Da ich als Projektleiter bereits eng mit diesen Kunden zusammengearbeitet hatte, durfte ich für sie verschiedene Analysen auf Basis ihrer Daten aufbauen. Das war ein echter Glücksfall, denn seitdem ist der Bereich Business Intelligence fest bei Polynorm verankert.
Die Technologie hat mich schon immer fasziniert, daher war es für mich naheliegend, in der IT zu landen. Als Projektleiter ist man ständig im Austausch mit unterschiedlichen Kunden. Genau diese Vielseitigkeit macht mir Spass: Jeden Tag gibt es andere Fragestellungen, verschiedene Branchen und unterschiedliche Daten.
Was gefällt dir an Polynorm als Arbeitgeber am besten?
Christoph: Den familiären Zusammenhalt schätze ich bei Polynorm am meisten. Hier ist man keine Nummer, sondern wird als Mensch wahrgenommen. Auch im Team untereinander hält man zusammen und unterstützt sich gegenseitig.
Bei Polynorm geniesst man viele Freiheiten und übernimmt gleichzeitig auch viel Verantwortung.
Auch die kurzen Entscheidungswege schätze ich sehr. Wenn man eine Idee hat, die den Vorgesetzten überzeugt, dann stehen einem praktisch unbegrenzte Möglichkeiten offen, um diese umzusetzen. Es ist die Kombination aus Vertrauen und Gestaltungsspielraum, die Polynorm als Arbeitgeber für mich besonders macht.
Wie sieht dein perfekter Start in den Tag aus?
Christoph: Mein Tag beginnt sehr früh, bewusst und ruhig. Ich nehme mir eine ganze Stunde Zeit für mich, für Meditation und Yoga. Das mache ich ausnahmslos jeden Tag, egal ob Wochenende oder Arbeitstag.
Gibt es eine Leidenschaft, der du seit Jahren nachgehst?
Christoph: Ja, mit der Fotografie bin ich schon seit meiner Kindheit verbunden. Als ich zwölf Jahre alt war, ist meine Tante gestorben und hat mir und meinen Geschwistern etwas Geld hinterlassen. Dieses Geld habe ich in eine Kamera investiert.
In der Fotografie fasziniert mich am allermeisten das Zusammenspiel von Licht und Wasser, beispielsweise im Zusammenhang mit den Nordlichtern im Norden, wo ich mich oft aufhalte. Auch Namibia hat es mir sehr angetan. Die unglaubliche Weite, das intensive Licht und die ganz unterschiedlichen Landschaftsformen und Tiere üben eine grosse Faszination auf mich aus.
Seit etwa einem Jahr beschäftige ich mich zusätzlich mit therapeutischer Fotografie. Dadurch hat sich meine Sicht auf das Fotografieren nochmals verändert. Ich möchte Menschen sichtbar machen und mein eigenes Innenleben mithilfe von Bildern zum Ausdruck bringen. Während ich fotografiere, denke ich über mich selbst nach und dokumentiere so meinen eigenen Entwicklungsprozess. Dabei steht nicht das Objekt, sondern der Prozess, den man selbst durchläuft, im Vordergrund.
So habe ich beispielsweise eine Frau in einem Wasserfall fotografiert, die in Tücher gehüllt ist und nur schemenhaft zu erkennen ist. Damit wollte ich das Gefühl ausdrücken, von sich selbst getrennt zu sein, präsent und doch nicht wirklich sichtbar.
Ähnliches habe ich in Kursen erlebt. Der Fotograf wird zum Coach und die Teilnehmenden setzen Themen wie beispielsweise Depressionen bildlich um. So hat jemand einen schwarzen Hund fotografiert, um zu zeigen, wie es ihm geht. Über das Modell fotografiert man letztlich sich selbst. Genau das macht für mich die Faszination aus. Fotografie als eine Art Therapie, als Weg, der eigenen Innenwelt Ausdruck zu geben.
Was war dein bisher schönstes Reiseziel?
Christoph: Das ist schwierig, mich auf eines festzulegen. Zwei Orte liegen mir besonders am Herzen. Die Lofoten liebe ich sehr, vor allem im Winter. Die Berge, die direkt aus den Fjorden herausragen, die Weite, die Rentiere, dieses Ursprüngliche und dazu eine Ruhe, die einfach unglaublich ist.
Und dann ist da Namibia, mit dem ich unglaublich viel verbinde. Meine Lieblingsstelle liegt hinter einer Lodge auf einem Hügel. Man sitzt auf einem Felsen und blickt über die ganze Savanne mit den Bergen im Hintergrund. Wenn dann die Sonne untergeht und sich der Himmel erst in pink, dann in violett verfärbt, ist das mit nichts zu vergleichen.
Allgemein sind die Farben der Sonnenuntergänge dort die intensivsten, die ich je erlebt habe.
Dazu kommt der Duft der Steppe, diese endlose Leere, einfach nichts ausser Weite.
Und natürlich die Tiere: Antilopen, Elefanten, Giraffen, Zebras, Löwen…Faszination pur!
Hast du ein Lebensmotto?
Christoph: Mein Lebensmotto lautet: „Alles ist eins.”
Das steht im starken Widerspruch zu unserer individualistischen Welt, in der wir ständig trennen und bewerten. «Alles ist eins» ist wie Yin und Yang: Gutes und Schlechtes gehören immer zusammen, das eine kann nicht ohne das andere existieren. Ohne Nacht gäbe es keinen Tag, ohne Rückschläge keine Entwicklung. Die Vorstellung und der Anspruch, dass immer alles gut sein soll, ist letztlich eine Idealvorstellung, die es so nicht gibt. Ich habe gemerkt, wie viel Energie man verliert, wenn man versucht, das Negative immer wegzudrücken.
Den Einstieg dazu fand ich über die Meditation: Achtsamkeit üben, akzeptieren, was gerade da ist, ohne daran festzuhalten und loslassen, was ich ohnehin nicht ändern kann. Ich schaue mir das Negative bewusst an, akzeptiere es und frage mich, was ich jetzt konkret damit machen kann.
Auch die Wut gilt allgemein als etwas Negatives, dabei ist sie eine der stärksten Energien, über die wir verfügen.
Sie kann zerstörerisch sein, aber ich kann auch hinschauen und in mich hineinspüren: Was löst diese Wut in mir aus? Was sagt sie mir? Und wie kann ich sie nutzen, statt sie zu unterdrücken? Selbstreflexion war schon immer eine meiner Stärken. Diese Stärke vertiefe ich in der Meditation. Ich nehme mich selbst zurück und schaue ehrlich hin, was gerade in mir passiert.
Herzlichen Dank, Christoph, für die interessanten Einblicke in deinen Alltag und dein Leben. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und Freude bei Polynorm und bei allem, was du in deiner Freizeit gerne machst.
Weitere Team-Mitglieder kennen lernen
In unserer Serie "Hinter den Kulissen" stellen wir in Form von Interviews verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polynorm vor.
Hat Ihnen der Artikel gefallen?
Diesen Beitrag sowie Neuigkeiten rund um unsere Kundenprojekte, Produkte und weitere Themenbereiche lesen Sie in unserem ca. vierteljährlichen Newsletter.