Hinter den Kulissen: Edwin Software Engineering
Edwin gehört seit bereits 32 Jahren zur Polynorm-Familie. Unser eigenes ERP-System i2 hat er von den ersten Tagen an mitgeprägt und zusammen mit einem Kollegen von Grund auf entwickelt und aufgebaut.
Edi, stell dich doch bitte kurz vor. Wer bist du und was macht dich aus?
Edi: Ich bin seit 32 Jahren, also fast von Anfang an, dabei. Ursprünglich kam ich über einen Softwarepartner zu Polynorm. Irgendwann konnte ich direkt zu Polynorm wechseln und bin seitdem geblieben. Zusammen mit einem Kollegen, der ebenfalls seit Beginn an dabei ist, habe ich unser ERP-System i/2 mitentwickelt. Wir waren die ersten Mitarbeitenden im Büro in Zürich und haben i/2 quasi von Grund auf aufgebaut. Zu meinen Aufgaben als Entwickler kam nach und nach die Kundenbetreuung hinzu.
Heute mache ich beides: Kundenbetreuung und Umsetzung in der Programmierung inklusive das gesamte EDI-Umfeld. Dabei durfte ich spannende Kunden wie Telion, Brütsch Rüegger, A. Saesseli & Co AG oder Otto Fischer betreuen.
Was mich ausmacht? So schnell bringt mich nichts aus der Ruhe. Ich bin ein sehr geduldiger Mensch und es braucht wirklich viel, bis ich sage: „Jetzt reicht's!” Diese Geduld ist beim Programmieren sehr hilfreich. Bis etwas richtig gut läuft, müssen oft einige Ehrenrunden gedreht werden. Auch fällt es mir sowohl beruflich als auch privat leicht, langfristige Beziehungen aufzubauen. Wenn es um unsere Datenbank Progress im i/2-Umfeld geht, durfte ich in den letzten 32 Jahren einiges an Wissen und Erfahrung sammeln.
Woran hast du besonders Freude in deinem Aufgabengebiet?
Edi: Es bereitet mir die grösste Freude, wenn ich ein Projekt programmiere und es dann produktiv beim Kunden sehe. Wenn ich mich anschliessend frage: „Habe ich das Projekt sauber umgesetzt? Hat sich der Kunde verstanden gefühlt? Ist er am Ende glücklich?" Wenn ich diese Fragen mit Ja beantworten kann, ist das für mich das schönste Gefühl.
Auch der Einstieg in neue Themengebiete macht mir immer wieder Spass. Die EDI-Anforderungen (elektronischer Datenaustausch) unserer Kunden sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Ich finde es sehr spannend, mich in diesem Bereich laufend weiterzubilden und einzuarbeiten.
Ab und an durfte ich sogar Hobby und Arbeit verbinden. Bei Projekteinführungen habe ich einfach mein Wohnmobil mitgenommen und vor Ort auf dem Parkplatz des Kunden gecampt. So war ich immer in der Nähe, für den Fall, dass es irgendwo klemmt.
Das waren intensive, aber auch richtig schöne Einsätze.
Was schätzt du an Polynorm als Arbeitgeber?
Edi: Ich schätze vor allem, dass ich bereits seit so langer Zeit Teil der Familie sein darf. Es ist schön zu sehen, wie sich das Unternehmen im Laufe der Jahre entwickelt hat. Ich fühle mich hier nach wie vor sehr wohl.
Besonders schätze ich auch die Flexibilität. Die Möglichkeit, zwischen Homeoffice und Büro frei zu wählen, gibt mir viel Freiheit bei der Organisation meines Alltags. In unserer erst kürzlich neu gestalteten Cafeteria gibt es immer kostenlos Früchte, Getränke und Kaffee. Im Sommer gibt es gratis Glacé. Das ist nicht selbstverständlich und sehr grosszügig.
Besonders gerne erinnere ich mich auch an all unsere Feste in ungezwungener Atmosphäre wie das Sommerfest oder die Weihnachtsfeier. Solche Momente zusammen mit Kolleginnen und Kollegen ausserhalb des Arbeitsalltags zu erleben, schätze ich sehr.
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Edi: In meiner Freizeit bin ich gerne viel unterwegs. Lange Zeit war das Campen mit dem Wohnmobil mein grösstes Hobby. Damit bin ich zusammen mit der Familie durch ganz Südeuropa gereist. Jetzt, da die Kinder gross sind und lieber alleine Ferien machen, ist das Fahrzeug etwas zu gross für meine Frau und mich geworden und wir sind gerade auf der Suche nach einem kleineren Bus.
Musikalisch bin ich ebenfalls schon lange aktiv. Seit meinem 14. Lebensjahr spiele ich Trompete und vor ein paar Jahren habe ich zusätzlich das Alphorn für mich entdeckt. Ich bin Mitglied der Guggenmusik des Musikvereins Kloten, und die Fasnacht ist für uns jedes Jahr ein Highlight.
Ab August proben wir wöchentlich. Über die Fasnachtszeit sind wir in der Region Zürich, aber auch auswärts, z.B. in Sion oder in Deutschland, im Einsatz. Auch in meiner örtlichen Musikgesellschaft und in einer Alphorngruppe darf ich mich einbringen.
Zudem fahre ich leidenschaftliche gerne Töff, mal mit meinem Bruder oder meinem Sohn, mal in einer Gruppe. Am liebsten bin ich jedoch allein in meinem eigenen Tempo unterwegs. So kann ich die Landschaft am besten geniessen und den Kopf frei bekommen. Ausserdem haben wir ein grosses, sehr altes Haus, in dem es immer etwas zu tun gibt.
Strand oder Berge?
Edi: Ich bin eher Typ Meer und ein grosser Fan des Südens. Mit dem Töff in die Berge und über Pässe zu fahren, ist aber auch wahnsinnig schön.
Wo würdest du gerne einmal wohnen?
Edi: Das ist ganz klar Tschechien. Ich habe das Land vor vielen Jahren durch einen Freund kennengelernt, der dort wohnt. Mittlerweile fahren wir regelmässig über Weihnachten mit der ganzen Familie hin, und versuchen auch im Sommer jedes Jahr, einen Besuch einzurichten.
Mich faszinieren dort vor allem die unberührte Natur, die riesigen Wälder, die Ruhe, die unzähligen Seen, die vielen Burgen und Schlösser sowie das sehr gute Essen. Wenn man sich nur ein paar Kilometer von den Ballungszentren entfernt, ist man ganz schnell unter Einheimischen. Ich könnte mir gut vorstellen, dort einmal zu leben.
Herzlichen Dank, Edi, für die spannenden Einblicke und dafür, dass du Polynorm schon 32 Jahre lang mit deinem Wissen und deiner Leidenschaft geprägt hast. Wir schätzen uns glücklich, dass du schon so lange Teil der Familie bist.
Weitere Team-Mitglieder kennen lernen
In unserer Serie "Hinter den Kulissen" stellen wir in Form von Interviews verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polynorm vor.
Hat Ihnen der Artikel gefallen?
Diesen Beitrag sowie Neuigkeiten rund um unsere Kundenprojekte, Produkte und weitere Themenbereiche lesen Sie in unserem ca. vierteljährlichen Newsletter.